18.01.2016

Ein Blick hinter die Kulissen der Axor Manufaktur in Schiltach im Schwarzwald: Unikate für höchste Designansprüche

Qualitätsprüfung in der Axor Manufaktur

Armaturen, Brausen und Bad Accessoires erhalten hier den letzten Schliff

Januar 2016. Handarbeit und Hightech: In einem exklusiven Service-Bereich stellen Mitarbeiter seit 2002 individualisierte Armaturen, Brausen und Accessoires für Privat- und Projektkunden her. Das Angebot der Axor Manufaktur reicht von Sonderoberflächen bis hin zu Beschriftungen, edlen Gravuren und Längenanpassungen. „Wir möchten, dass sich die Menschen im Bad wohlfühlen und das Wassererlebnis genießen. Dazu brauchen sie Produkte, die in jeder Hinsicht für sie erstklassig sind", so Philippe Grohe, Vice President Design Management der Hansgrohe SE. „Besonders Architekten und Innenarchitekten unterstützen wir intensiv, Luxus-Bäder für ihre Kunden erfolgreich zu gestalten. Mit der Axor Manufaktur erleichtern wir ihnen die Arbeit indem wir ihre spezifischen gestalterischen Bedürfnisse einfach und planungssicher erfüllen", erklärt der Enkel des Firmengründers weiter.

Kleines Team, große Leistung
Das achtköpfige Team rund um Alexander Kuderer, Leiter der Axor Produktplanung, erfüllt die unterschiedlichsten Kundenwünsche – von einer Gravur über eine Sonderoberfläche bis hin zur Längenanpassung. „Wir wollen dem Kunden zu seinem ganz persönlichen Bad verhelfen", so der Leiter der Axor Produktplanung. Ganz gleich ob Projekt-, oder Privatkunde, Präzision und Leidenschaft fürs Detail sind bei der Herstellung der exklusiven Armaturen selbstverständlich. Jeder Mitarbeiter ist für die hohen Anforderungen der Axor Manufaktur geschult und ausgebildet. Schließlich wird jedes Stück in Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen von Hand geschliffen, poliert und auf fehlerfreie Qualität geprüft. Dabei ist Geschick gefragt und Erfahrung im Umgang mit Metallobjekten und exquisiten Oberflächen. Nicht zuletzt der matte Glanz ist Ergebnis sorgfältiger Handarbeit, bei der auf eine rundum gleichmäßige Veredelung geachtet werden muss. Besonders stolz sind die Teammitglieder auf die jüngst fertiggestellten Bäder einer chinesischen Luxus-Hotelanlage, in der sie die Armaturen zusätzlich mit Swarovski-Kristallen bestückt haben. Aber auch kleinere Privatkundenprojekte setzt die Axor Manufaktur erfolgreich um: beispielsweise die Fertigung einer exklusiven Oberfläche in der Lieblingsfarbe des Hausherrn für die Bäder seiner Luxusvilla.

„Zur Königsdisziplin unseres Geschäfts gehört die Verlängerung einer Armatur", erklärt Alexander Kuderer. „Zuerst muss ein geschultes Auge ermitteln, ob die Längenanpassung überhaupt möglich ist, denn Design und Geometrie können uns hier Grenzen setzen. Technische Machbarkeit vorausgesetzt, beanspruchen die eigentlichen Arbeitsschritte einer Verlängerung viele Arbeitsstunden, die entsprechende Technik, und eine exakte Bearbeitung von zwei Grundkörpern", so Kuderer weiter.

Die Handwerksleistung wird in der Axor Manufaktur durch Hightech ergänzt. Die hauseigenen PVD-Kammern beschichten Armaturen mit metallischen Sonderoberflächen. Bei der PVD-Technologie, oder „Physical Vapor Deposition Technology", kommen Edelgase unter Laborbedingungen zum Einsatz; sie werden in einem starken Magnetfeld „gezündet", erzeugen Dampf und beschichten dabei mit einer Sonderoberfläche. Diese ist dann besonders kratzfest und resistent gegen Reiniger und andere äußere Einflüsse.

Mit den Spezialanfertigungen kommen die technischen Herausforderungen
Wo individuelle Kundenwünsche mit einer Sonderoberfläche wie Gold-Optik oder Black Chrome beginnen, sind meist auch konstruktive Veränderungen nicht ausgeschlossen. „Kreuzfahrtschiffe haben typischerweise spiegelbildliche Bäder; das erfordert die Zugstangenbohrung der Waschtischarmatur einmal von links, einmal von rechts", erklärt Alexander Kuderer. „In einer traumhaften Urlaubsanlage im Pazifik waren jüngst Armaturen aus der Kollektion Axor Starck mit verlängerten Ausläufen und anderen Griffen gewünscht. Darüber hinaus haben wir die Oberfläche nickelfarben PVD-beschichtet – das hatte nicht nur einen ästhetischen, sondern auch einen praktischen Hintergrund, denn die salzige Meeresluft auf der Insel greift auf Dauer eine galvanisierte Chromoberfläche an", so Kuderer weiter. Im trendigen Gourmetrestaurant „The Jane" in Antwerpen erfüllten schließlich Axor Küchenarmaturen und Axor Uno² Elektronik-Armaturen in gebürstetem Black Chrome die Ansprüche des namhaften Innenarchitekten Piet Boon; die elegante, dunkle Oberfläche passt sehr gut in das puristische Ambiente der umgebauten Kapelle. Die spanische Designerin Patricia Urquiola wählte wiederum die gebürstete Gold-Optik, als sie für das Luxushotel „Four Seasons Milan" Badarmaturen aus ihrer Axor Kollektion auf die Naturtöne im neu gestalteten Spa abstimmte.

Der Hang zu Gold ist ungebrochen
Bei der Oberflächenveredelung macht die Gold-Optik ein Großteil der Anfragen aus. Beliebt sind ebenso zweifarbige Oberflächen, bei denen die Gold-Optik einen exklusiven Akzent auf die verchromte Armatur setzt. Die Axor Manufaktur bietet derzeit fünfzehn Standardoberflächen an und stimmt darüber hinaus jeden weiteren Farbwunsch mit dem Kunden ab. Zusätzlich können Sonderbeschriftungen, Logos und Wappen mit Laser-Technik auf die Armaturen, Brausen oder Accessoires aufgetragen werden. So verleiht jede Modifikation dem Bad eine persönliche Handschrift mit hoher Wertigkeit.
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